Stellungnahmen zum Diskussionspapier
Herzlichen Dank für Ihre Stellungnahmen. Wir hoffen damit einen transparenten und erfolgreichen Dialog anstoßen zu können.
Im Folgenden sind bereits einige, zur Veröffentlichung freigegebene Stellungnahmen zu finden. In Kürze werden noch weitere folgen - ein Blick auf unsere Homepage lohnt sich also immer.
Stellungnahmen:
Die Zielstellung einerC02-neutralen Energieversorgung im Jahr 2050 unterstützt die deutsche Energiewirtschaft ausdrücklich. Vor allem um die Unterstützung in der Bevölkerung langfristig zu sichern ist es notwendig, das Verhältnis Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei der Energieversorgung optimal zu gestalten. Hierfür gilt es auf lange Sicht eine ideologiefreie technologieoffene und marktorientierte... (mehr)
bdew - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
Landesgruppe Mitteldeutschland
Prinzipiell ist der Position zuzustimmen, dass der Ausbau der Übertragungs- und Verteilernetze keine einseitige Kostenverteilung bedingen darf. Solidarität ist gefragt, damit ländliche Regionen bei der Versorgungssicherheit nicht ins Hintertreffen geraten. Bereits jetzt sind die nördlichen und östliche Bundesländer, bei geringerer Bevölkerungsdichte und sehr hohem Anteil von regenerativen Einspeisungen einseitig benachteiligt. Wesentlich weniger Kunden und Industrie als im Westen tragen eine überproportionale Last, diese wird zukünftig immer größer. Im enviaM-Netzgebiet ist die installierte Leistung der Einspeiseanlagen inzwischen weit höher als die Spitzenlast und wird in naher Zukunft auf ... (mehr)
Carl-Ernst Giesting
Vorstandsvorsitzender
enviaM-Gruppe
Ohne Großkraftwerke läuft ein Industriestaat wie Deutschland nicht. Als Isolierer weiß ich, wo noch viel Einsparpotenzial für Energie wäre (höhere Dämmstärken, bessere Konstruktion um effektive Dämmung anzubringen, bessere Förderung von Energieeinsparmaßnahmen usw.) (mehr)
Michael Meyer
Bitte stellen Sie unbedingt Energieeffizienz in der Vordergrund - das heißt sparen und eine ernsthafte, öffentliche Diskussion über Maßstäbe und Standards im alltäglichen Leben, die sich "eingeschlichen", "eingeschliffen" haben und welche viel Energie benötigen! Politiker sollten langfristig denken! (mehr)
David Wohlgemuth
VNG begrüßt die positive Bewertung des Energieträgers Erdgas in Ihrem Papier. Erd gas bietet große Vorteile, um sicher und klimaschonend auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren zu können. Moderne Erdgas-Technologien vereinbaren sowohl im Kraftwerksbereich als auch in der dezentralen Versorgung mit Strom und Wärme höchste Effizienz ...(mehr).
Dr. Karsten Heuchert
Vorstandsvorsitzender
VNG - Verbundnetz Gas AG
Die Bürger der Städte und Gemeinden, in deren Nachbarschaft Windkraftanlagen bzw. andere Erzeugeranlagen auf der Basis erneuerbarer Energiequellen errichtet oder vergrößert werden, sind in folgender Weise am Nutzen ihres eigenen Standortvorteils zu beteiligen: Die Landesregierung wird dafür sorgen, dass in den Standort- und ... (mehr)
Dieter Brandt
Die Zuschüsse zur Gebäudesanierung anhand der tatsächlich eingespartenC02-Emissionen zu vergeben, halten auch wir für den zu bevorzugenden Weg.
Das gleiche Prinzip sollte auch bei der Ausgestaltung anderer Förderprogramme gewählt werden. Damit würden sich heute noch vorhandene Fehlallokationen von Fördermitteln (z.B. Förderung von elektrischen Wärmepumpen und Holzpelletkesseln ... (mehr)
Reiner Zieschank
Geschäftsführer
i.V. Frank Wustmann
DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH
Sowohl bei den Gliederungspunkten zu I. Klimaziele ernst nehmen- aus Atom und Braunkohle aussteigen als auch zu II. Mehr Tempo für erneuerbare Energien, fehlt der Ansatz zur verhaltensorientierten Nutzung von Energie. Mindestens 10% der verbrauchten Energie können durch Maßnahmen erzielt werden, die kaum oder geringe Investitionen erfordern. Jede sinnlos verbrauchte Kilowattstunde verlängert den… (mehr)
Klaus Jochler
Die Rolle fossiler Energieträger, insbesondere der heimischen Braunkohle ist für einen Übergangszeitraum aus Sicht großer Teile der sächsischen Wirtschaft besonders wichtig. In einer aktuellen Befragung der Mitgliedsbetriebe der IHK zu Leipzig sprechen sich 18 % für eine intensivere (...) (mehr)
Dr. Thomas Hofmann
Hauptgeschäftsführer IHK Sachsen
i.V. Dr. Gert Ziener
Referent für Wirtschaftspolitik IHK Sachsen
Herauszustellen ist, dass Sachsen das einzige Bundesland ist, das tatsächlich eine Verringerung der Anlagenzahl bis 2020 um etwa 10 % vorsieht (Ziel: 695 WEA bis 2020). Dies fällt besonders im Hinblick auf die Ausbauziele anderer Bundesländer mit vergleichbaren topographischen und meteorologischen Bedingungen, wie etwa Hessen und Rheinland-Pfalz... (mehr).
Jörg HeilmannInstitut für Geographie
Universität Leipzig
Die technischen Möglichkeiten für eine erfolgreiche Energiewende sind bereits weitestgehend vorhanden. Es muss jedoch auch der politische Wille der Staatsregierung, untersetzt mit konkreten Zielstellungen, Maßnahmen, Förderprogrammen und Bürgerberatung vorhanden sein. (mehr)
Dipl.-lng. Josef SykoraFreier Dozent und unabhängiger
Energieberater
Zur ökologisch dringend gebotenen Reduktion von Schadstoffemissionen müssen u.a. die weltweiten anthropogen verursachten Treibhausgasemissionen bis 2050 um die Hälfte vermindert werden. Die Berechnung des 50 % Anteils erfolgt auf der Basis von 1990, was für Deutschland im… (mehr).
Hans-Udo Weiland
BUND Sachsen e.V.
Das Papier ist als Grundlage für eine sachliche Diskussion nicht geeignet, weildarin zwischen Prozentangaben und absoluten Energiemengen hin- und hergesprungen wird. Ein klare Angabe des IST-Standes Strom- und Wärmeverbrauch und Stromexport 2011 sowie des Soll-Standes 2020 Strom- und Wärmeverbrauch und Stromexport... (mehr)
Prof. Dr.-Ing. habil Tobias Zschunke
Hochschule Zittau/Görlitz
Sehr geehrter Herr Lichdi, das Diskussionspapier ist aus meiner Sicht sehr umfassend, allgemeinverständlich und glaubhaft mit Argumenten hinterlegt, einfach sehr gut ! Folgende kleine Ergänzungs- bzw. Änderungsvorschläge aus meiner Sicht ... (mehr)
Dipl. - Ing. Eckehardt Schmidt
In unserer 2008er EE-Potenzialstudie für Sachsen haben wir nachgewiesen, dass das Potenzial der erneuerbaren Energieträger (Wind, Sonne, Biomasse, Wasser) dafür vorhanden ist. Die geforderte Abschaltung von Braunkohle-kraftwerken wird sich allerdings nur ... (mehr)
FSD Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel
Referent Klimaschutz a. D.
Viele gute Ideen habt Ihr in Eurem Dikussionspapier kombiniert. Damit sind 100 Prozent Erneuerbare Energien drin und noch schneller als 2030. Doch was kommt dann? (mehr)
Dieter Winkler
SOLARWATT AG
VEE Sachsen e.V.
Alle Ihre Vorschläge sind lobenswert. Ein Ausstieg aus der Atomkraft und die Verabschiedung von der Braunkohle sind für die Zukunft unverzichtbar. Sehr gut, dass Sie auch an die Bürgerbeteiligung beim Bau von Windrädern und Freileitungen gedacht haben. (mehr)
Jutta Hagemann
GRÜNE Eckpunkte für die Energiewende in Sachsen
Ausbaustudie 2020 für Sachsen
80 Prozent Strom aus Ernbeuerbaren bis 2020 sind möglich!
PDF der Studie zum Download
endlich veröffentlicht!
Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland, eine Studie des Umweltbundesamtes



