Folgen des Klimawandels

Quelle: Telemarco, pixelquelle.de

Die Wetterextreme nehmen zu. Nicht zuletzt die Statistiken der Versicherungsgesellschaften belegen, dass Naturkatastrophen häufiger und in stärkerer Intensität auftreten. Ob Starkregenfälle, Stürme oder Trockenperioden: Durch die Erwärmung der Erde wächst die Zerstörungskraft der Naturgewalten.

Extreme Wetterlagen traten auch in den vergangen Jahrhunderten auf.  Die Häufung und die Zunahme der Werte (höhere Windgeschwindigkeiten, Dauer der Dürreperioden, Intensität des Regens) lassen keinen anderen Schluss zu, dass der Klimawandel bereits begonnen hat und die Folgen bereits spürbar sind. Die bisherigen Folgen sind Ergebnis einer Zunahme der globalen Mitteltemperatur um 0,7 Grad Celsius. Ein weiterer Anstieg um 1,3 Grad ist nicht mehr aufhaltbar.

Die Jahrhundertflut an der Elbe von 2002 war das Ergebnis einer sogenannten 5b-Wetterlage.  Weil verschiedenen Faktoren zusammen treffen müssen, waren 5b-Wetterlagen früher äußerst selten zu beobachten. Das hat sich geändert, 2005 wurden in Mitteleuropa innerhalb von drei Wochen fünf dieser Phänomene beobachtet.

Dramatischer werden die Folgen des Klimawandels in den wärmeren Regionen der Welt sein. Wo heute schon Wasserknappheit herrscht, wird das Trinkwasser in Zukunft noch rarer. Die Wissenschaftler des IPCC schätzen, dass im Jahr 2020 fast ein Viertel der Menschheit an Wassermangel leiden wird. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche wird zurückgehen, Wüsten werden sich ausbreiten. 

Neben der Verschiebung von Klimazonen ist der zu erwartende Anstieg des Meeresspiegels eine der größten Bedrohungen, die der Klimawandel auslöst. Die Ausdehnung der Meere infolge der höheren Wassertemperaturen führt derzeit zu einem Anstieg des Meeresspiegels von 3 Zentimetern pro Jahrzehnt. Das könnte sich dramatisch beschleunigen, wenn die Polkappen schmelzen.

Weitere Informationen finden Sie bei Wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der_globalen_Erw%C3%A4rmung

Aus dem Landtag

Untersuchung wirtschaftlicher Klima-Folgen in Sachsen
(25.01.2007)

Für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ist offensichtlich, dass die sächsische Wirtschaft schon heute durch den Klimawandel beeinträchtigt wird. Darum diskutierte der Sächsische Landtag am 25. Januar 2007 auf Antrag der GRÜNEN-Fraktion über die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels. Zudem forderten wir die Staatsregierung auf, eine Kostenschätzung für die Folgeschäden des Klimawandels in Sachsen zu erstellen.

Zum Antrag: Drucksache 4/7129
Zum Redebeitrag: Johannes Lichdi
Zur Pressemitteilung: PM 2007-17

Klimawandel in Sachsen

Das Sächsische Umweltministerium gab im Februar 2005 eine sehr umfangreiche Broschüre heraus, die sich mit dem Klimawandel in Sachsen auseinandersetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf mittel- bis langfristigen Szenarien der direkten Folgen des Klimawandels.

Download: Klimwandel in Sachsen - Sachstand und Ausblick (PDF, 8 MB)