Strategien gegen den Klimawandel

Was tun gegen den Klimawandel - Eindämmen oder Anpassen? Eine rhetorische Frage, denn selbst  wenn wir heute beginnen, die Emissionen von Treibhausgasen drastisch zu reduzieren, wird sich die globale Mitteltemperatur um ein weiteres Grad erhöhen. Die Wahrscheinlichkeit von Extremwetterereignissen wie Stürmen, Starkregen und langen Trockenperioden wächst, denn die Emissionen von heute bestimmen das Klima in den nächsten zwei Jahrzehnten. Zur Anpassung gibt es keine Alternative.

Alternativlos ist aber auch die Anstrengung, möglichst sofort die Treibhausgasemissionen schnell auf ein klimaverträgliches Maß zurückzuführen. Klimaverträglich sind zwei Tonnen pro Person und Jahr, folglich haben wir in Deutschland (ca. 10 Tonnen) und in Sachsen (ca. 13 Tonnen) einen langen Weg vor uns.

Das Hochwasserschutzprogramm des Freistaates Sachsen und die Umsetzung eines Klimaschutzprogramms, das seinen Namen verdient, sind zwei Seite einer Medaille.  Im Kampf gegen den Klimawandel gibt es nicht eine Strategie, sondern viele. Wir sollten uns nicht auf die globale Politik verlassen, sondern dort, wo wir Verantwortung tragen, etwas verändern. Ansätze gibt es überall: In der Landespolitik, in der Kommune, in den Unternehmen und Verwaltungen, in Haus und Wohnung, bei der Mobilität und im Einkauf.

Wir haben im Sächsischen Landtag einen Antrag eingebracht, der die konsequente Ausrichtung der Energiepolitik unter den Primat des Klimaschutzes fordert.

Weiterführende Links zu Klimaschutz-Strategien

Aus dem Landtag

Ein neues Energieprogramm für Sachsen
(12.02.2007)

Wir fordern in einem Antrag die Staatsregierung auf, ihre Energiepolitik unter den Primat des Klimaschutzes zu stellen. Das vorzulegende Energieprogramm das Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit soll an neun Eckpunkten ausgerichtet sein.

Zum Antrag: Drucksache 4/7958

Grüne Thesen für ein sächsisches Energieprogramm

Den Aufbruch ins solare Zeitalter gestalten.
(Stand: Dezember 2006)

Eckpunktepapier als PDF zum Download