Sachsen auf dem Weg zu 100 % Erneuerbarer Energie - Repowering, weniger ist mehr!

Forum A1: Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel

Die Spielräume für die Zunahme von windgünstig gelegenen und damit wirtschaftlichen Flächen für die Windenergie sind begrenzt und die ausgewiesenen Standorte an Land überwiegend „ausgebucht“.

Bisher bietet das geltende Recht jedoch keine brauchbare Basis um das Repowering zu fördern. Denn noch werden Ersatzanlagen wie Neubauvorhaben behandelt. Eine leistungsstärkere Ersatzanlage an gleicher Stelle ist daher jeweils von individuell auslegbaren Einzelfallkriterien abhängig. Die Konsequenz ist häufig, dass Betreiber ihre Anlagen an den alten Standorten mit der alten ineffizienteren Technik weiter betreiben, das Repowering also trotz besonderer wirtschaftlicher Anreize im EEG ausbleibt.

Im Zuge der Repowering- Entwicklung sind die Kommunen als Träger planungs- und genehmigungsrechtlicher Belange wichtige Akteure.

Erfahrungen mit Repowering in Schleswig-Holstein
(PDF, 1,6 MB)

Detlef Matthiessen,
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und energiepolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein


Rechtliche Fragen des Repowerings von Windenergieanlagen außerhalb des Planumgriffs der Regionalplanung
(PDF, 204 KB)

Prof. Dr. Martin Maslaton,
Rechtsanwalt

 

24% Stromanteil aus Erneuerbaren Energien-ambitioniertes sächsisches Klimaschutzziel oder nur gebremster Fortschritt?
(PDF, 5 MB)

Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel
Referent Klimaschutz a.D. Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie

Moderation
Johannes Lichdi,
klima- und energiepolitischer Sprecher, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag