Energieeffiziente Produktionsverfahren
Auf Grund steigender Brennstoffkosten und der Abhängigkeit heimischer Betriebe von fossilen Energieträgern entwickeln sich Energiekosten für jeden Betrieb zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor. Für Prozesswärme wenden die deutsche Industrie rund 70 und das Gewerbe etwa 60 Prozent ihres Endenergiebedarfs auf. Etwa zwei Drittel aller Prozesswärme fallen in den Hochtemperaturbereich über 500°C (z.B. Hochofenprozesse, Metalle-Schmelzen, Zement-Brennen), ein Viertel in den Bereich mittlerer Temperaturen zwischen 100 und 500°C (z.B. Raffination von Erdöl der Rest in den Bereich niedriger Temperaturen unter 100°C (z.B. Wäschereien).
Wirtschaftliche Einsparpotentiale liegen meist im Energieträgerwechsel von Strom auf Gas, wobei in der Regel auch CO2 gespart wird, die benötigte Energiemenge jedoch nicht notwendigerweise verringert wird. Die Maßnahmen zur Reduktion der Energiekosten sind einerseits eine verbesserte Energienutzung - beispielsweise durch Wärmerückgewinnung - und andererseits der Einsatz von erneuerbare Energieformen wie z. B. thermische Solaranlagen als CO2-freie Alternative.
Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe – Herausforderungen und Chancen (PDF, 1,7 MB)
Marc Postpieszala,
Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH
Erfahrungsbericht aus der Praxis (PDF, 106 KB)
Gosbert Amrhein,
Geschäftsführer, Alterfil Nähfaden GmbH Oederan
Moderation:
Antje Hermenau,
Fraktionsvorsitzende, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag




